Eltern 21


Gender Mainstreaming


 

Gender Theorie 
Es gibt keine Wesensunterschiede zwischen Männern und Frauen. Wo sie scheinbar doch auftreten, sind sie durch das gesellschaftliche Umfeld anerzogen worden. Die sichtbaren Unterschiede von Männern und Frauen sind rein körperlicher Art. Geschlecht im Sinn von Gender ist das Ergebnis einer kulturellen Entwicklung. Demzufolge ist das Geschlecht auch durch den Menschen veränderbar. Jeder (auch die Kinder) kann sich sein Geschlecht selber aussuchen.
 
Die fünf Gender-Thesen

1.    Wir brauchen weniger  Menschen auf der Welt und mehr sexuellen Vergnügungen. Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen müssen abgeschafft werden. 

2.    Da mehr sexuelle Vergnügungen zu mehr Kindern führen können, ist für freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle zu sorgen. Homosexuelles Verhalten ist zu fördern, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.

3.    Anzustreben ist ein Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt. Die Elternrechte sind einzuschränken. ( Olaf Scholz: „Lufthoheit“ des Staates über den Kinderbetten.“)

4.    Die Welt braucht eine 50/50 Männer/Frauen-Quotenregelung für alle Arbeits- und Lebensbereiche (Anm.: auch  in Pflegeberufen und im Straßenbau!). Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Vollzeitmütter müssen abgeschafft werden.

5.    Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preisgegeben werden.
 
Gender Mainstreaming heißt einseitige Frauenförderung
GM hat sich unbemerkt zu einer Staatsideologie  unter dem Deckmantel von „Gleichstellung“ von Mann und Frau etabliert. Es wurde zum Hauptinstrument für reine Frauenförderung vor allem im öffentlichen Dienst und an den Hochschulen, sowie für die Umerziehung in den Schulen.

Wahrnehmung von Gender Mainstreaming durch die Gesellschaft:
Die Öffentlichkeit nimmt von Gender Mainstreaming (GM) nur Einzelthemen  wie Frauenquote, Frühsexualisierung, Gendersprache usw. wahr. Hinter GM steht  aber ein allumfassendes Programm mit totalitärem Anspruch. Die Kenntnis eines solchen Gesamtprogramms würde den Bürger verunsichern und das Protestpotential erhöhen.  Hier sind die Einzelprogramme/Teilprogramme, deren  Ausmaße und Folgewirkungen  für den Normalbürger verborgen bleiben. Das ist Absicht. Hier kommt eine beispielshafte Auflistung der

Teilprogramme:

1.     Gender Studies        (Rechtfertigung Gender  =  Wissenschaft, Gender = allumfassend)
2.     Gender Pädagogik   ( Akzeptanz homosexueller Identitäten („Vielfalt“), Start: Grundschule)
3.     Gender Diversity      (die Theorie von der sog. „Vielfalt“ sexueller Identitäten)
4.     Gender Budgeting   (Prüfung öffentlicher Budgets i.S. der Frauenförderung)
5.     Gendersprache        (Feministische Sprachleitfäden prägen gewünschtes Gender Denken)
    
Gender ist bereits mitten unter uns

  -    Ein „Agenten“-Netzwerk mit rd. 2000 Gleichstellungsstellen und fast 200 Gender-Lehrstühlen mit einem  jährlichen (Frauen-) Fördervolumen von  mehreren Hundert Mio Euro. Nach über zehn Jahren „Marsch durch die Institutionen“ Ergebnis: um die 50% Frauenquote im öffentlichen Dienst (u.a. durch Männerdiskriminierung, d.h.  bei gleichem Können: Bevorzugung von Frauen, im Genderjargon: „Positive Diskriminierung“)

-    Letzte Bastion: Einstieg in die Privatwirtschaft  über die gesetzliche Frauenquote von 30% mit Sanktionen bei Nichterfüllung

-    Tagtäglich findet bereits auf Schulen in NRW, Saarland und Berlin Genderunterricht mit Frühsexualisierung (in Grundschulen) statt.

-    Zerstörung der Familienkultur z. B. durch Forderungen wie: Frauen in Vollzeit, Kinder in staatliche Fürsorge (Fremdbetreuung in Krippen)), die „Haupternährerin“.

-    Gender-Neusprech: Feministisch orientierte  und verordnete Sprachverunstaltung, die unser Denken demgemäß prägen soll („BürgerInnen“, „Zu Fuß Gehende“ (statt „Fußgänger“) usw.)

-    Genderismus unterstützt den Scheidungstrend (Phänomen: In den Rathäusern liegen Scheidungsratgeber statt Beziehungsratgeber aus), Folge u.a. über 400 neue Scheidungskinder pro gerichtlichen Arbeitstag.

Derzeit erkennbare Auswirkungen

-    Scheidungsfolgen erhöhen staatliche Sozialleistungen, z. B. durch:

Höhere  Suizidraten und Obdachlosigkeit bei Männern, Trennungsväter: aus ehemaligen Leistungsträgern werden Leistungsempfänger,
höhere Zahl der Trennungskinder bewirkt Zunahme der psychosoziale Folgen, z.B. Verlustängste, Bindungsunfähigkeit, Drogenprobleme, geringes prosoziales Verhalten.
Zunehmende der Zahl der Alleinerziehenden mit Armutsrisiko.

-    Genderpädagogik zerstört Vater-/Mutterbilder und erschwert so eigene Identitätsfindung.

-    Für Krippenkinder: erhöhte Disposition für Borderline-, narzisstische Persönlichkeitsstörungen und Neurosen.

-    Frauenquote: Seiteneinsteigerinnen diskriminieren weibl. und männl. Kollegen und untergraben das Leistungsprinzip in Wirtschaft (Standort Deutschland?) und Wissenschaft.

-    Gewollte Abwertung klassischer Werte erzeugt Orientierungslosigkeit und damit offene Türen u.a. für Fremdbestimmung durch Gender Mainstreaming.

Agitation

-   Gender Arbeitsweise: Bundesweite verdecktes Handeln über Internet ohne „Geschäftsstelle“ mit  nicht erkennbaren Verantwortlichen.

-   Agitation mit den Mitteln der Sprache:

Sprachverbiegung, d.h. gängige Begriffe (wie „Familie“) werden  ideologisch  umgedeutet
Arbeiten mit versteckten Botschaften (z.B. „Gleichstellung“ bedeutet  Frauenförderung)
Sprachverfremdung (z.B. durch englische Ausdrücke wie „Gender Diversity“)
Euphemismen: statt Frühsexualisierung „Akzeptanz sexuelle Vielfalt“

- Wiederholung von Falschmeldungen, Beispiel: 22% Frauen-Minderverdienst (richtig: rd. 8 %)

Was tun?

- Aus Unwissenden Betroffene machen: Aufklärungskampagne für Eltern; Aktionäre von Unternehmen mit hoher Frauenquote, Vermitteln eigener Botschaften
- Pfründe trockenlegen: Sachgemäße Mittelverwendung von Frauenförderungs-Projekten (mehrere 100 Mio./Jahr) hinterfragen, Umsetzbare Ergebnisse?

Literatur:
Artikel: Volker Zastrow („Der kleine Unterschied“), Rainer Paris („Doing Gender“), Bettina Röhl  („Die Entmännlichung der Gesellschaft“), Norbert Bolz („Über die Ungleichheit“),Gaby Kuby(„Gender“), Buch: Hrsg. E. Kuhla („ Schlagseite –Mann Frau kontrovers“).
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Impressum: Eckhard Kuhla, AGENS e.V., Tel. 04242 7840727                           09.12.2014